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"Den Glanzpunkt des Abends setzte der gerade 26 Jahre alt gewordene Cellovirtuose Mathias Johansen. Ein junger Mann, der zeitweilig in Norwegen und Göppingen lebte, der mit Schulbeginn das Cellospiel lernte, inzwischen internationale Konzertreisen bestreitet und seit Herbst 2010 regelmäßig im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks spielt. Edward Elgars Cellokonzert e-Moll schien ihm und in geradezu vollkommener Harmonie dem Orchester in die Instrumente geschrieben. Feinfühliges Herantasten an die Motive, schwebend zwischen Solo und Orchesterpart, ein selbstbewusster Strich ohne Pathos, voller lyrischer Schönheit und explosiver Lebendigkeit, so präsentierte er das große Spätwerk des englischen Autodidakten; es entstand im Nachklang des Ersten Weltkriegs. Gelöst und mit großer Sensibilität für die Intention des Werkes gingen Solist und Orchester nach nur drei gemeinsamen Proben in die Aufführung und bescherten sich selbst ein großes Erlebnis. So trug das Orchester den Solisten durch jede kompositorische Wende, nahm gefühlvoll jedes Pianissimo und er wiegte sein Instrument im Arm, dessen wundervoll blumiger Klang die Zuhörer verzauberte.
Johansens Violoncello stammt aus der Turiner Werkstatt Rocca von 1839 und wurde ihm von der Deutschen Stiftung Musikleben zur Verfügung gestellt. Übereinstimmend bestätigten sich Solist, Orchestermitglieder und Dirigentin technisch präzises, überzeugendes Spiel und ausgezeichnete Vorarbeit. So zollte auch Mathias Johansen, der sich zum zweiten Teil unters Publikum mischte, der Tschaikowsky-Sinfonie mit Pfeifen und Applaus höchste Anerkennung."
Gmünder Tagespost, Mai 2011 |
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"Nach diesem fulminanten Einstieg folgte mit Sir Edward Elgars Cellokonzert ein Beispiel hochromantischer Gemütslage. Der Autodidakt hat kompositorische Höhenflüge beschert, welche das Publikum immer wieder begeistern. Und kommt dann noch ein junger sympathischer Solist dazu, sind die Herzen wie im Sturm erobert. Nach Benedict Kloeckner vor einer Woche kam mit dem 26jährigen Mathias Johansen ein weiteres Talent aus der Kaderschmiede der jungen Preisträger hinzu. Auf einem Leihcello von Joseph Antonius Rocca konnte sich der Künstler so richtig verwirklichen. Bei wunderschönem Ton, einer feinen Sensibilität und immer mit Dirigentin und Orchester korrespondierend, sann er gleichsam dem Ideenstrom der originellen Komposition nach. Von sanften Kantilenen über zupackende Akzente zur bemerkenswerten Kadenz gelang Johansen ein Spiel eigener Persönlichkeit, das nach dichter Interpretation einen wahren Begeisterungssturm (nicht nur der Fans, sondern auch des Orchesters und der glücklichen Dirigentin) entfachte. Die Bescheidenheit Johansens tat wohl, auch in der Dankesgestik der Philharmonie gegenüber, die hellwach und mitgehend begleitete, was allein angesichts der Agogik volle Konzentration erforderte.
Die Zugabe (Suitensatz von Bach) zeigte den „anderen“ Johansen: ganz versonnen füllten Linien und Verinnerlichung den Raum — Krönung des beglückenden Erlebnisses mit dem jungen Nachwuchstalent."
Remszeitung, Mai 2011 |
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"Mit Joseph Haydns Konzert in C-Dur folgte dann der absolute Höhepunkt des Abends, den aber dieses Mal das Göppinger Kammerorchester nur indirekt zu verantworten hatte: Als Solist hatte sich das Orchester den Cellisten Mathias Johansen eingeladen. Mit den Solopartien [...] gab Johansen einen Eindruck, wie exzellente Cello-Musik klingen muss. Fast scheint es, als würde der 25-Jährige mit seinem Instrument verschmelzen, und den Zuhörern stockt angesichts dieser innigen Zweisprache fast der Atem. Kraftvoll und mit einem ausgezeichneten Gespür für die Besonderheiten des entsprechenden Stückes interpretierte Mathias Johansen Haydns Werk in einer ganz eigenen, aber vollauf überzeugenden Weise. Diese sowohl technische als auch künstlerische Qualität bekommt man selten von einem so jungen Musiker geboten."
NZW Göppingen, November 2010 |
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"Unfassbare Präsenz schlug die zahlreichen Konzertbesucher in der Klosterkirche zu Lorch in ihren Bann, als der junge Musiker Mathias Johansen mit seiner Interpretation der Ligeti-Sonate Nr.1 Augen und Ohren aller Anwesenden forderte. "
Remszeitung, Juli 2010 |
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"Nur sehr selten erlebt man wohl als Zuhörer eine solche Atmosphäre der Aufgelöstheit von Raum und Zeit. Eben dies geschah am Sonntagabend beim Konzert des Freundeskreises des Klosters Lorch, als Johansen nach seinem offiziellen Programm, dem Cello-Konzert in D von Joseph Haydn, begann, sein Temperament in vollendete Musik umzusetzen. Wohl jeder im Raum spürte die Magie des Moments, die die Zuhörer innehalten ließ. [...] Umso erfreulicher, dass es in diesem Jahr wiederum gelang, mit Mathias Johanson eine junge, überaus talentierte, technisch und künstlerisch brillante und im Übrigen sehr sympathische Unterstützung zu verpflichten."
Gmünder Tagespost, Juli 2010 |
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"Beide Musiker (Yoko Yamada, Mathias Johansen), Studenten der Lübecker Musikhochschule, haben uns am ersten Abend ihrer dreiteiligen Konzertreihe 'Cello Total' sehr begeistert. Beide präsentierten das anspruchsvolle Programm frei, überlegen und mit spürbarer Freude. Mathias Johansen spielt mit warmen, strömendem Ton und wagt viel persönliches Gefühl! Das tut gut. Yoko Jamada korrespondiert ihm mit spritzig pulsierendem temperamentvollem Spiel. Man wird als Hörer mitgenommen in die Ausdruckswelt des jeweiligen Werkes und kann es quasi von innen, aus der Sicht der Interpreten erleben. Berührend, wie ernst die beiden den Gehalt der Werke nehmen, wie es ihnen um Gebärden, um Aussagen geht. Wir freuen uns auf das zweite und auf das dritte Konzert!"
Holger Lampson, Alfred Schnittke Akademie International, Februar 2010 |
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"Durch Souveränität mit nuancenreicher Tongebung, virtuosem Können und temperamentvollem Spiel beigeisterte er das Publikum."
Pforzheimer Zeitung, Oktober 2008 |
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"Im Finale entpuppte sich Mathias Johansen als Meister seines Instruments. Technisch versiert, intonationssicher und mit künstlerischem Instinkt für die feinen Klangnuancen legte er eine beeindruckende Talentprobe ab, die auf die weitere Entwicklung dieses Nachwuchskünstlers neugierig machen."
Esslinger Zeitung, Oktober 2008 |
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"Der Solist entlockte seinem Instrument blühende Sonorität, gepaart mit biegsamer Kantilenenkunst. Damit setzte er den lyisch-freundlichen Grundton der von Schubert ursprünglich fär die Arpeggione geschriebenen Sonate adäquat um. Mathias Johansen und Maruan Sakas zeigten sich technisch versiert und dynamisch flexibel, sie verwoben die Melodiestränge von Cello und Klavier nahezu ideal und entwickelten so eine Interpretation wie aus einem Guss."
Esslinger Zeitung, März 2008 |
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"Der Solist Mathias Johansen zeigt was man aus diesem Instrument herausholen kann - eine Stimme, die klagt und jubelt und die ihre Melodien in fast menschlichen Gesang verwandelt."
Welzheimer Zeitung, April 2007 |
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