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Mathias Johansen, am 21.05.1985 bei Hamburg geboren, verbrachte seine Kindheit in Norwegen, bis er in Göppingen gleichzeitig mit dem Schulbeginn Cellounterricht bekam. Mit zehn Jahren wechselte er zu Ekkehard Hessenbruch, Freie Musikschule Engelberg. Sein Studium begann er 2005 als Student von Prof. Wen-Sinn Yang an der Hochschule für Musik und Theater München und wechselte 2008 zu Prof. Troels Svane an die Musikhochschule Lübeck. Seit 2011 ist er Master-Student bei Frans Helmerson an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin.

Meisterkurse bei David Geringas, Wolfgang Boettcher, Jens Peter Maintz, Gustav Rivinius, Claude Starck, Wolfgang Emanuel Schmidt und Natalia Gutman sowie musikalische Zusammenarbeit mit Heime Müller ergänzen seinen künstlerischen und cellistischen Werdegang. Als Solist konzertierte er in Georgien und Deutschland mit Orchestern wie dem Esslinger Kammerorchester, der Hamburger Orchestergemeinschaft, dem Göppinger Jugendsinfonieorchester und den Engelberger Kammercellisten. Im November 2009 trat Mathias Johansen mit dem E. Elgar Cellokonzert in der Laeiszhalle in Hamburg auf, im November 2010 mit dem Cellokonzert Nr. 1 von D. Schostakowitsch in der Berliner Philharmonie. Es folgten 2010 das J. Haydn Cellokonzert C-Dur mit dem Göppinger Kammerorchester und 2011 das Konzert von Edvard Elgar mit der Philharmonie Schwäbisch Gmünd. Konzertreisen führten ihn nach Kanada, Österreich, in die Schweiz und durch Georgien, China, Norwegen und Deutschland. Er war an diversen Produktionen des Bayrischen Rundfunks beteiligt, unter anderem unter Zubin Mehta, wirkte bei mehreren Uraufführungen und Konzertreihen Neuer Musik mit und wurde zu internationalen Kammermusikfestivals wie dem  Steirischen Kammermusikfestival Graz, dem Zeitkunstfestival Berlin, oder dem Podium Festival Esslingen eingeladen. Als Stipendiat der Stiftung Villa Musica Rheinland-Pfalz wirkte er gemeinsam mit Meistern wie David Geringas, Kalle Randalu oder Ulf Rodenhäuser bei Kammerkonzerten mit. Seit Herbst 2010 spielt er regelmäßig im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und hat dort für die Saison 2011/2012 einen Zeitvertrag.

Frühe Teilnahmen an Wettbewerben wie Jugend Musiziert, Stuttgarter Musikpreis oder Tonkünstlerwettbewerb brachten Preise auf Landesebene und mehrere Bundespreise ein. Im Landesjugendorchester Baden-Württemberg war er Solocellist sowie in weiteren Orchestern, beispielsweise dem Bayrisch-Kanadischen Orchester oder dem Feldkirch-Festival-Orchester und 2011 bei der Jungen Norddeutschen Philharmonie. 2008 gewann er den 2. Preis beim Internationalen Cellowettbewerb Liezen (Österreich). Er wurde Stipendiat der Siemens AG Stiftung, des PE-Förderkreises Mannheim, der Marie-Luise-Imbusch-Stiftung sowie der Stiftung Villa Musica. Die Deutsche Stiftung Musikleben stellt Mathias Johansen ein Violoncello von Joseph Antonius Rocca (Turin 1839) aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds zur Verfügung.

2011 - Bitte verwenden Sie ausschließlich diese Biographie, Änderungen bzw. Kürzungen bedürfen der Zustimmung von Mathias Johansen.

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